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20.03.2003
Schweine gibt es überall
Himmelstadter Karnevalsverein hält Rückblick auf die Session
Obwohl die Verantwortlichen des Himmelstadter
Rosenmontagszuges alle Teilnehmer schriftlich und persönlich darum gebeten
hatten keinen Dreck zu werfen sowie die dröhnenden Musikanlagen vor und nach dem
Zug abzuschalten, gab es keine Reaktion. Sehr verwerflich war, dass es sich bei
dem Schmutz um brennbares Material (Stroh) handelte und durch eine
Hilfsorganisation aus Karlstadt verstreut wurde. Wir werden daher beim
Rosenmontagszug 2004 die Gruppen stärker kontrollieren, damit die hohen
Straßenreinigungskosten zum Großteil vermieden und die Anwohner vor
Lärmbelästigungen geschützt werden können.
Bedanken möchte sich der HiKaV sowohl bei allen
Teilnehmern des Zuges als auch bei den zahlreichen Besuchern am Straßenrand. Mit
Stolz blicken wir auf die vor kurzem beendete Session 2002/2003 zurück. Wir
können sagen, dass jede durchgeführte Veranstaltung auf ihre Art sehr
erfolgreich war. Aber ohne all die Aktiven vor und hinter den Kulissen und die
vielen freiwilligen Helfer wären diese Veranstaltungen überhaupt nicht möglich.
Große Freude empfanden wir über die geleistete Arbeit eines Jeden, der uns durch
seine Hilfe entlastet hat. Bitte macht auch im nächsten Jahr so weiter, wir
zählen auf Euch.
Himmelstadter
Männerballett wieder souverän Zweiter
EUSSENHEIM Auch im fünften Jahre ihrer
Teilnahme konnte sich das Männerballett der Himmelstadter "Göker" unter den
ersten drei Mannschaften platzieren. Diesmal erreichten die Piraten den zweiten
Rang. Den Sieg trugen die Mannen aus dem hessischen Kempfenbrunn davon. Dritte
wurden die Retzbacher.
Als Piraten verkleidet faszinierten die
Himmelstadter die zahlreichen Besucher und verteidigten unter der Leitung von
Margit Radke ihre Platzierung aus dem Vorjahr. Damit sind sie die einzige
Gruppe, die seit Start des Eußemer Männerballett-Grand-Prix im Jahr 1999 immer
auf dem "Treppchen" stand: Sieg 2001, zwei zweite Plätze 2002 und 2003 sowie
zwei dritte Plätze 1999 und 2000. Szenenapplaus, stehende Ovationen und Raketen
kennzeichneten die Auftritte der zehn Mannschaften beim fünften Eußemer
Männerballett-Grand-Prix in der restlos ausverkauften Sporthalle des Sportverein
(SV) Eußenheim. Mit dem Motto "Tour around the World" begeisterten die Männer
aus dem Hessischen Kempfenbrunn unter der Leitung von Ilona Knauf gleich als
erste am Start die Besucher und errangen nach dem dritten Platz 2002 nun beim
zweiten Start in Eußenheim den ersten Platz. "Ein himmlisches Vergnügen" zeigten
die Männer aus Retzbach unter der Leitung von Wolfgang Beck. Als Engel und
Dienstmann verkleidet ertanzten sie sich verdient den dritten Platz.
Nicht leicht hatte es die Jury unter der
Leitung von Ellen Nierla. Mussten doch Manuela Fretschner, Yvonne Volkenstein,
Sabine Keller, Barbara Köhler und Simone Neidert bei der Bewertung Kostüme,
Ideen und Originalität, Choreographie, Schwierigkeitsgrad sowie Mimik und Gestik
berücksichtigen. Auf den vierten Platz (es werden nur vier Ränge vergeben) kamen
die Mannschaften aus Fuchsstadt, Hundsbach, Karlburg, Karsbach, Poppenhausen,
Stetten und Zellingen. Nicht verteidigen konnte das Männerballett aus Fuchsstadt
den Sieg aus dem Vorjahr. Unter der Leitung von Erika Lell zeigte es "Auf der
Weide" die hohe Kunst des Schafehütens. Michael Joa-Möhres war verantwortlich
für den Auftritt des Männerballetts aus Hundsbach unter dem Motto "Aladin und
sein Gefolge".
Das erste Mal dabei war das Männerballett aus
Karlburg, das unter der Leitung von Susi Köhler das Motto "Flug in den Süden"
darstellte. Ganz im Zeichen von Heidi stand der Auftritt der Männer aus Karsbach.
Unter der Leitung von Ramona Luckhardt wurde das Motto "Wenn der Berg ruft"
präsentiert. Das Männerballett aus Poppenhausen tanzte unter der Leitung von
Uschi Hümpfer zum Motto "The Lords of the Rings". "Rettungsschwimmer von
Baywatch" präsentierte das Ballett aus Stetten, das unter der Leitung von
Gertrud Deißenberger den Besuchern das Schwimmen beibringen wollte. Als
Spanierinnen und Spanier trat unter dem Motto "Latinos" das Männerballett aus
Zellingen auf. Die Leitung bei ihrem ersten Auftritt in Eußenheim hatte Lucia
Mühlbauer. Stürmischen Applaus und viele Beifalls-Rufe und Raketen gab es im
Rahmenprogramm für die Garden der Eußenheimer "Lorbser".
Einen besonderen Eindruck hinterließ die
Tochter des Disk-Jockeys Matthias aus Oberlauringen, Ann-Kathrin, mit einem
Soloauftritt als Tanzmariechen. "Die Darbietungen standen heute unter einem sehr
hohen Niveau", bestätigte der Sprecher des Eußenheimer Männerballetts Klaus
Möhres, der den Abend auch moderierte. Die Begrüßung hatte der Lorbser
Sitzungspräsident Thomas Wolf übernommen.
12.02.2003
"Narr von Europa" in Gold für
Helmar Pfrang und Ernst Hartmann
Himmelstadt (pet) Gleich sieben Aktive des
Himmelstadter Karneval-Vereins "Die Göker" wurden in der zweiten Prunksitzung
von der Föderation Europäischer Narren für ihr bisheriges Engagement im
Himmelstadter Fasching geehrt.
Regionalpräsident Joe Förster verlieh zweimal
den höchsten in Europa zu vergebenden Orden, den "Narr von Europa" in Gold.
Einer der Empfänger war Elferrat Helmar Pfrang, der seit 20 Jahren im HiKaV
aktiv ist, der andere Ernst Hartmann. Er mischt sogar schon ein Jahr länger im
Vereinsleben mit, sei es nun als Musketier, Mundschenk, als Clown bei der
Kinderprunksitzung oder seit 1984 als Tänzer im Männerballett. Auch
Gründungsmitglied Helmar Pfrang tanzte einst im Männerballett, unterhielt als
Clown das Publikum und sitzt seit 1985 im Himmelstadter Elferrat.
Dreimal an eine Frau ging der "Narr von Europa"
in Silber. Für zwölf Jahre aktive Mitgliedschaft wurde Eva Hemmelmann
ausgezeichnet, die nicht nur alle Garden des HiKaV "durchtanzt" hat, sondern
auch schon als Clown und Büttenrednerin aufgetreten ist. Auf eine ähnliche
Laufbahn blickt Carolin Gehrsitz zurück, die seit 13 Jahren aktiv ist und 1990
Kinderprinzessin war. Elferrätin und Gardemädchen Kathrin Gehrig bekam ihren
Orden für ebenfalls 13 Jahre Mitgliedschaft.
Ebenso wurde mit Tobias Fella für zehn Jahre
als Elferrat und Präsidiumsmitglied mit dem Sessionsorden geehrt. Ein weiterer
Sessionsorden ging an Sonja Hemmelmann, die nun schon seit neun Jahren die "Göker"
in der Garde und der Bütt unterstützt.
30.01.2003
Eine kesse Frau im Amt
Himmelstadt (regi) Wer glaubt, Elferrat und
Präsidium sind auf ewig eine reine Männerdomäne, wird eines Besseren belehrt:
Von einer Frau, von Rita Lummel, lassen sich die Himmelstadter seit diesem Jahr
durch ihre Prunksitzungen führen.
Der vorbereitende Durchbruch kam eigentlich
schon im vergangenen Jahr, denn da durften das erste Mal Elferrätinnen die Bühne
betreten. Dass aber mit Rita Lummel eine Sitzungspräsidentin die Narren
begleitet, macht sie zumindest im Altlandkreis Karlstadt zu einem Unikat.
Grundsätzlich war sie ja nicht abgeneigt, als
man kurz vor Weihnachten auf sie zukam. Um allerdings das erleichternde "Ja" zum
Präsidentenamt nach einer Bedenkzeit aus Lummels Mund zu hören, mussten drei
Männer aus dem Präsidium erst mal einen Kaffee bei ihr trinken.
Bis zur ersten Prunksitzung am Samstag geheim
gehalten, "zauberte" Bürgermeister Harald Führer sie auf den Präsidentenstuhl -
nicht einmal das gesamte Präsidium hatte von diesem Streich gewusst. Begeistert
begrüßte das Publikum die Frau, die erst zwei Tage vor der ersten Prunksitzung
das Programm erhalten hatte und keine Rücksprache mit den Aktiven hatte halten
können, weil sie ja das Ass im Ärmel war.
Doch daran erkennt man den Profi, denn Rita
Lummel, im "normalen Leben" Hausfrau, ist wahrlich kein unbeschriebenes Blatt im
Himmelstadter Fasching. Bereits mit 15 Jahren tanzte sie in der Garde, der
ersten der Himmelstadter Göker. Mit 17 schwang sie mit ihrem Mann als Prinzessin
das Narrenzepter. Sie trainierte die mittlere Garde, nähte und näht noch fleißig
Kostüme für die Garden und Prinzenpaare. Später ging sie dann in die Bütt. Die
"komische Rolle" hatte sie nach eigenen Angaben inne, und betrat die Bühne
gleich nochmal, um in der Gemeinschaftsbütt "Dorfgespräch" jenes zu
durchleuchten. Eigentlich war sie auch für diese Session wieder als
Büttenrednerin eingeplant . . .
Auf den Mund gefallen ist Rita Lummel nicht,
und als kesse Sitzungspräsidentin führte sie bei ihrem ersten Auftritt gleich
ein paar kleine Neuerungen ein: Den Ketchup-Song, auf den Elferräte und Publikum
tanzen mussten, und die Erfüllung des Wunsches von Senior-Elferrat Rudi Blaß,
einmal neben der Prinzessin sitzen zu dürfen.
Nervös sei sie eigentlich nur vor dem
Kommentieren der Auftritte gewesen, denn beispielsweise die Mimik bei
Büttenrednern konnte sie nicht mit einbeziehen, da sie alle Auftritte "von
hinten" mitbekam.
Großes Lobes erhielt Lummel für ihr Debüt - für
Kritik war sie nach der Sitzung in einer "Sprechstunde" in der Bar offen. Auch
ihre Familie und Clique sind stolz, nur um eines baten die Freunde: "Lass dein
Hochdeutsch weg." Und Tochter Vanessa hat ihr längst verziehen, denn eigentlich
hatte sie ja Himmelstadts erste Sitzungspräsidentin werden wollen.
28.01.2003
Feuer, Eis und eine Präsidentin
Himmelstadt Schon in ihrer ersten Prunksitzung
liefen die "Himmelstadter Göker" zur Hochform auf. Gesellschaftspräsident Uwe
Heppenstiel und das Prinzenpaar Ihre Lieblichkeit Sabine I. und Seine Tollität
Willi I. hatten das närrische Publikum voll im Griff.
Auch das Kinderprinzenpaar, Prinzessin Maria I,
und Prinz Fabian I., eine traditionelle Himmelstadter Einrichtung, stellte sich
vor.
Bürgermeister Harald Führer schlüpfte als
Zauberer ins Narrenkostüm. Er habe mit dem Gedanken gespielt, das
Bürgermeisteramt niederzulegen, weil er als Zauberer mehr bewegen könne als
Bürgermeister. In Versen erzählte er von der Suche nach einem neuen
Sitzungspräsidenten, weil der bisherige sein Amt niedergelegt habe. Ein Novum im
Himmelstadter Fasching: Eine Frau, Rita Lummel, ist neue Sitzungspräsidentin.
Souverän meisterte sie die Moderation in ihrer ersten Prunksitzung.
Mit einer bunten Beach-Party tanzte sich die
Kindertanzgarde in die Herzen der Zuschauer und erntete die erste Rakete des
Abends. Nadine Schäfer und Torsten Kneitz, das letztjährige Kinderprinzenpaar,
führte die Zuschauer in die Geheimnisse der Geschwisterliebe ein und meinten, "
. . . ach, wie ist das schön, dass wir uns doch so gut verstehn".
Was beim Experimentieren mit einer Zeitmaschine
passiert, zeigten zweiter Gesellschaftspräsident Ewald Hemmelmann als Professor,
Eva Hemmelmann, Sonja Hemmelmann, Katharina Schäfer, Simone Gerhard, Ann-Kathrin
Gehrsitz und Carolin Hilpert. Mit "Feuer" tanzten sie sich ab dem Jahr 1965 bis
zur "Jetztzeit" durch. Beachtliches tänzerischer Niveau zeigten die Mädchen der
Nachwuchsgarde. Auch sie ernteten mit ihrem Gardetanz eine Rakete.
Lachsalven
waren der Lohn für Christine Diel. Sie wäre so gerne Weinprinzessin geworden,
aber das haute einfach nie hin, weil sie immer zu unrechter Zeit ein Floh piekt.
"Ein ganzes Jahr geht das schon so, mir geht es gut, doch ich hab en Floh". Ihre
weiteren Erlebnisse fasste sie mit der Feststellung zusammen, "ihr liebe Leut,
was söl i sooch, den Floh hab i bis zum heutige Dooch".
Ein weiterer Programmpunkt war eine Einlage der
Showtanzgruppe Kist, die mit ihrem Elferrat Gäste der "Göker" war. "Auf die
Bäume, ihr Affen", sang Ehrengesellschaftspräsident Reinhard Lamprecht und
glossierte, sehr zur Freude des Publikums, die kleine Himmelstadter und die
große Politik. Einen temperamentvollen Marschtanz legte die Prinzengarde aufs
Parkett.
Nach der Pause setzten Maria und Christine, wie
im richtigen Leben als Mutter und Tochter, gleich einen Höhepunkt mit ihren
Erlebnissen in ihrer Heckenwirtschaft, wobei der Chef des Hauses, Günter Diel,
aus der Kur per Video seine Anweisungen gab: "Die halbe Bratwurst, die da auf
dem Teller zurückgekommen ist, kommt auf den Seniorenteller."
Spitze war die Show-Einlage der Himmelstadter
Elferräte, zusammen mit ihren Kollegen und Gästen aus Kist und aus Nordheim.
Eine weitere Rakete bekam die Nachwuchsgarde mit ihrem Schautanz "Fire & Ice",
wobei die Kostüme ganz auf diese Gegensätze abgestimmt waren.
Das Himmelstadter Männerballett zeigte stramme
Wadeln als "Piraten". Zaubermeister Ewald Hemmelmann und sein Lehrling Margit
Pappenberger glossierten das Ortsgeschehen. Mit dem Schautanz "Hexen" leitete
die Prinzengarde das prachtvolle Finale ein mit allen Akteuren auf der Bühne.
Ein kurzweiliger und lustiger Abend endete nach viereinhalb Stunden, in denen
die "Himmelstadter Dorfmusikanten" mit Schunkeleinlagen für eine ausgelassene
Stimmung im Saal sorgten.
14.01.2003
Sabine I. und Willi I.
steuern das Narrenschiff
Himmelstadt (PET) Beim Himmelstadter
Rathaussturm hatte es endlich ein Ende, das Rätselraten um das diesjährige
Prinzenpaar. Harald "Harry" Führer zauberte glücklicherweise nicht nur das
Kinderprinzenpaar, Maria I. und Fabian I., sondern mit Prinz Willi I. und ihrer
Lieblichkeit Prinzessin Sabine I. auch noch erwachsene Regenten herbei.
Für Himmelstadter Narren ist zumindest seine
Hoheit Prinz Willi I., im "richtigen" Leben Willi Stamm genannt, längst kein
Unbekannter mehr. Seit acht Jahren sitzt der gebürtige Thüngener schon im
Elferrat des HiKaV, vor drei Jahren ist er auch dem Männerballett beigetreten.
Ehefrau Sabine war seit 1994 bereits in
verschiedenen Büttenredner-Gruppen aktiv. Vor genau zehn Jahren hatte das
Ehepaar schon einmal in Thüngen, dem Heimatort seiner Hoheit, die Regentschaft
inne.
Wenn Willi I. nicht gerade das närrische Zepter
schwingt, geht er seiner Arbeit als Kraftfahrer nach, während Sabine I. sich im
Haus des Rates vom Landamt um die Verwaltung kümmert.
Ihre Tochter Maria ist es auch, die zusammen
mit Fabian Albert das Kinderprinzenpaar bildet, und ihre Eltern so erst zur
Würde des Prinzenpaares brachte. Die Drittklässerin wurde gefragt, sagte spontan
zu und riss dadurch auch ihre Eltern mit, die sich auf Anfrage des Vereins
ebenfalls ohne langes Zögern zu dem Amt bereit erklärten.
Genauso viel Glück hatte Maria wohl auch bei
ihrem Klassenkameraden Fabian, ihrem Wunschkandidaten für den Platz an ihrer
Seite, und so wurde aus ihm Fabian I.
Bis zum Aschermittwoch hat das närrische
Prinzenpaar nun die Herrschaft über Himmelstadt und somit auch den Vorsitz bei
den Prunksitzungen.
14.01.2003
Mit dem Prinzenpaar den Stein der Weisen
gefunden
Himmelstadt.
Gemäß dem Motto "Harry Potter sucht den Stein der Weisen in der Kammer des
Schreckens" ging es beim Himmelstadter Rathaussturm hoch her. Trotz eisigen
Temperaturen hatten sich viele Himmelstadter Narren auf dem Dorfplatz
eingefunden. Zudem wurden Bürgermeister Harald Führer und seine Gemeinderäte von
den Narren entmachtet.
Kaum war die Faschingskarawane mit Elferräten,
Gardemädchen und anderen im HiKaV-Aktiven vor dem Rathaus eingetroffen,
scheuchten die Hexen den Gemeinderat und an seiner Spitze Bürgermeister Harald
Führer aus dem warmen Sitzungssaal hinaus in die Kälte, wo Sitzungspräsident Uwe
Heppenstiel Schockierendes enthüllte: Harald Führer sei in Wirklichkeit nur der
Deckname für Harry Potter. Deshalb verzichteten die Narren heuer auf die
Gefangennahme. Stattdessen soll Harald "Harry" mit seiner Magie die Wünsche der
Hexen erfüllen.
Dass dies nicht einfach ist, zeigte schon der
erste vergebliche Versuch, den Gemeinderat mit einem Zauberspruch auf die Bühne
zu bringen. Auch die Forderung, die "Kohle aus der Gemeindekasse"
herauszurücken, wurde missverstanden, denn Harry zauberte einen Eimer voll
Brennkohle herbei.
Harrys Künste reichten auch nicht aus, für
Himmelstadt eine Feuerwehr herbeizuzaubern. Dafür stand aber das gewünschte neue
Feuerwehrauto zur Bewunderung des Publikums schnell auf der Bühne - in Miniatur.
Als der Nachwuchszauberer statt "Champagner für
alle" zu guter Letzt nur leere Wasserflaschen herbei befördern, zweifelte jeder,
ob "Harry" Führer es schaffen wird, ein Prinzenpaar zu zaubern?
Er tat sein Bestes, und unter dem Applaus der
Zuschauer stand zumindest schon mal das Kinderprinzenpaar, Fabian I. und Maria
I. auf der Bühne. Dann steigerte sich "Harry" noch einmal und katapultierte die
Hoheiten Willi I. und Sabine I. auf die Bühne.
Rosenmontagszug 2003
Wie in jedem Jahr wird der Himmelstadter
Karnevalsverein „Die Göker“ e.V. auch in diesem wieder seinen traditionellen
Rosenmontagszug durchführen. Wer sich für den Rosenmontagszug am 03.03.2003
anmelden möchte, sollte dies bitte telefonisch bei Manfred Lummel unter Telefon
09364/2800 tun.
Zugaufstellung: 13:00 Uhr in der Unteren
Ringstraße
Zugbeginn: 13:30 Uhr
Wir freuen uns über jede Fußgruppe und jeden
Faschingswagen, der bei unserem Zug mitmacht. |